Fragen und Antworten

Andrea Rings

An dieser Stelle habe ich ein paar Fragen zusammengetragen, die mir häufig gestellt werden. Wer eine Frage hat, die hier nicht vorkommt, kann mir gerne über das Kontaktformular oder über Facebook schreiben. Ich würde mich freuen.


Von welchem Beruf haben Sie als Kind geträumt?

Ich wollte Schäferin werden. Allerdings habe ich mir das so vorgestellt, dass meine Hunde die ganze Arbeit machen, während ich auf der Treppe meines Schäferwagens sitze, wahlweise mit einem Buch oder Block und Bleistift auf den Knien.

Wie wird man Umweltberaterin und was macht man in dem Beruf?

Ich bin Biologin und habe eine eineinhalbjährige Zusatzausbildung mit dem klangvollen Namen „Technisches Umweltmanagement und -consulting“ absolviert, die auf mein naturwissenschaftliches Studium aufbaute. Danach habe ich viele Jahre als Abfallberaterin gearbeitet. Ein toller Beruf. Man hat viel mit Menschen zu tun und kann ihnen helfen. Ich durfte die unterschiedlichsten Betriebe besuchen und mir die Produktionsprozesse anschauen. Da kam ich mir manchmal vor wie in der Sendung mit der Maus.

Warum haben Sie nicht viel früher angefangen zu schreiben?

Ich hatte den Gedanken schon lange, aber ich habe nichts zu Papier gebracht. Bis zu einem Samstag im März 2001, als ich kurzentschlossen eine ganztägige „Schreibwerkstatt“ in der Familienbildungsstätte besuchte. Danach riss mein Schreibdrang nicht mehr ab. Ich besuchte weitere Kurse, kaufte mir Bücher über kreatives Schreiben, ging in Autorengruppen und schrieb und schrieb und schrieb.

Warum schreiben Sie für Jugendliche?

Sie sind das interessanteste Publikum, kritisch und hungrig nach Geschichten. Ihnen steht noch alles offen. Sie können die Welt verändern.

Haben Ihre Geschichten autobiografische Bezüge?

Die Handlung in „Parkour – Nur die Wahrheit ist unbezwingbar“ ist frei erfunden. Allerdings hat Leo von mir den Hang zu intensivem Träumen und Tagträumen mitbekommen. Andere autobiografische Bezüge sind mir nicht bewusst, aber durchaus möglich.

Wo nehmen Sie Ihre Ideen her?

Meist gibt es Themen, die mich sehr beschäftigen, oft auch unbewusst. Wenn ich versuche, eine neue Geschichte zu entwickeln, sprudeln auf einmal ganz viele Ideen aus mir heraus und plötzlich fällt mir auf, dass es ein Muster gibt, einen roten Faden. Dann finde ich passende Zeitungsartikel, die ich schon vor Jahren ausgeschnitten habe, oder ich stoße auf Internetseiten und stelle fest, dass ich sie längst zu meinen Favoriten gelegt habe. Oft kaufe ich Sachbücher zu ungewöhnlichen Themen. Früher habe ich mich gefragt, ob mein Buchhändler mich für exzentrisch hält, aber zum Glück weiß er jetzt, dass ich Autorin bin.

Wie schreiben Sie? Strukturiert oder intuitiv?

Ich habe selbst einmal von einem Autor die Definitionen „eher männliche Schreibweise“ (strukturiert) und „eher weibliche Schreibweise“ (intuitiv) gehört, wobei er sich interessanterweise in die zweite Kategorie einsortierte. Ich kann damit nichts anfangen, denn auf mich trifft beides zu. Ich versuche zuerst die gesamte Handlung in einem klar strukturierten Plot zu skizzieren und die Personen möglichst genau zu entwickeln. Das geht so weit, dass ich wissen will, was sie in ihrer Hosentasche tragen. Wenn ich aber an einer Szene schreibe, dann habe ich Bilder vor Augen und folge mit meiner Geschichte diesen Tagträumen. Sie führen mich zu interessanten Details oder zeigen mir, wie die Person wirklich ist, die ich erfunden habe.

Wie sieht ihr Schreiballtag aus?

Von einem Schreiballtag kann ich noch nicht wirklich berichten. Mein erster Jugendroman ist am Küchentisch entstanden, in hart erkämpften Zeitfenstern, oft nachts oder am Wochenende in den frühen Morgenstunden. Mittlerweile habe ich ein eigenes Büro, aber ich bin noch dabei mich in meinem Autorenleben einzurichten.

Welche Bücher lesen Sie selbst gern?

Während ich an „Parkour - Nur die Wahrheit ist unbezwingbar“ schrieb, habe ich nur wenig gelesen, um die knappe Zeit fürs Schreiben zu nutzen. Als ich den Roman bei dem Wettbewerb „Der Goldene Pick“ eingereicht hatte, habe ich erst mal die erfolgreichsten Jugendbücher der letzen Jahre verschlungen. Manchmal kam ich mit zehn Büchern aus der Stadtbibliothek nach Hause. Mittlerweile hat sich mein Pensum wieder normalisiert. Ich lese meist gleichzeitig ein neueres Jugendbuch, ein Erwachsenenbuch (oft von Autoren, die ich kenne) und die bereits erwähnten Sachbücher. Zwischendurch nehme ich aber auch immer wieder einen Ratgeber zum Thema Schreiben zur Hand. Gerne nehme ich Buchempfehlungen über das Kontaktformular entgegen.

Wird es eine Fortsetzung von „Parkour- Nur die Wahrheit ist unbezwingbar“ geben?

Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Es gibt neue Themen in meinem Kopf und die verlangen nach anderen Protagonisten und Erzählweisen.

 

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